Neulackierung einer alten Feuerlöschspritze der

Freiwilligen Feuerwehr Hasselfelde- ein Projekt der VAF 14


Auch in diesem Jahr gab es für die Klasse VAF (Berufsvorbereitungsjahr Agrarwirtschaft/ Farbtechnik und Raumgestaltung) wieder ein Projekt zur praktischen Anwendung des im Unterricht Gelernten. Es wurde vom Klassenleiter Lutz Lehnert in Zusammenarbeit mit dem Schulsozialarbeiter Ulrich Kallenberger organisiert und durchgeführt. Während im letzten Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Hasselfelde eine Feuerlöschpumpe aus dem Jahr 1957 restauriert wurde, ging es dieses Mal um eine von Pferden gezogene Feuerlöschspritze aus dem vorletzten Jahrhundert.

 

Zuerst recherchierten die Schüler im Internet Details zu der Feuerlöschspritze und erstellten ein Informationsblatt. Sie fanden heraus, dass diese sogenannte „Pferdewagenspritze mit Saug- und Druckwerk“ im Jahre 1897 von Heinrich Kurtz, Glockengießer und Feuerspritzenfabrikant in Stuttgart, gebaut wurde. Sie hat eine Leistung von 180 Liter Wasser pro Minute. Dafür müssen 4 Personen die Pumpe bedienen. Da die volle Leistung erst erreicht wird, wenn jede Sekunde ein Doppelhub erfolgt, müssen mehrere Bedienmannschaften zur Ablösung bereitstehen. Früher wurde im Ernstfall dazu auch die Bevölkerung herangezogen.

 

Dann ging es an die eigentliche Arbeit - als erstes musste die alte Farbe von Hand abgeschliffen werden. Dies ist eine anstrengende und zeitraubende Aufgabe, doch die Schüler bewiesen Durchhaltevermögen und erledigten diese Arbeit vorbildlich.

 

Anschließend wurden die Teile komplett neu lackiert. Das war nicht ganz so einfach, da einige Teile nur schwer zugänglich waren und man deshalb beim Lackieren sehr sorgfältig arbeiten musste.

Auch dabei zeigten die Schüler eine hohe Motivation und gaben ihr Bestes, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

 

Wie man auf den Bildern sehen kann, lohnte sich die Mühe und die über 100 Jahre alte Feuerlöschspritze erstrahlt nun wieder in neuem Glanz. Sie kann in Kürze in den Gebäuden der Freiwilligen Feuerwehr Hasselfelde bestaunt werden.

 

 

 

 

23.02.2015

 

U. Kallenberger

Schulsozialarbeiter