Abschlussfahrt nach Prag

(23.05.2016 – 27.05.2016)

 

Am 23.05.2016 trafen wir uns in der Früh am Hauptbahnhof in HBS und begannen unsere Fahrt nach Prag.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt erreichten wir das Konzentrationslager Theresienstadt, wo wir einen Rundgang unternahmen und Eindrücke über das Leben der dortigen KZ-Häftlinge sammeln konnten. Trotz dieser beklemmenden Erkenntnisse, ließen wir uns nicht entmutigen und setzten unsere Fahrt in freudiger Erwartung auf das Hotel fort.
 
Eingetroffen im innerstädtisch gelegenen Hotel Brixen, unternahmen wir nach dem Check-in einen Stadtrundgang, der uns bereits erste Impressionen
der Stadt vermittelte.
 
Am Dienstag, den 24.05.2016 begann unser Tag nach einem ausgewogenen Frühstück mit einer Bootsfahrt auf der Moldau. Vom Ausflugsboot konnten wir das Panorama der Stadt bewundern, wir sahen die Prager Burg, die Karlsbrücke, das Nationaltheater und viele andere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Nach der Fahrt stand für uns die Prager Burg auf dem Plan. Um diese zu erreichen, führte uns der Weg über die Karlsbrücke zur anderen Seite der Stadt. Auf der bekannten Brücke befinden sich insgesamt 30 Statuen aus der Zeit des Barock. Auf der Brücke herrschte ein belebtes Treiben, viele Musiker spielten Songs und zahlreiche Händler verkauften Souvenirs und Kunst. Touristen, die ein wenig Zeit mitbringen, können sich von zahlreichen Straßenkünstlern als Karikatur oder als Portrait zeichnen lassen. Die Brücke ist auch eine gute Kulisse für Urlaubsandenken, viele Menschen legen hier einen kurzen Halt ein, um für Fotos vor der Kulisse der Burg zu posieren oder einfach ein Prager Andenken mit nach Hause zu nehmen.
 
Nach einer langen Wanderung auf den Hradschin kamen wir, langsam aber sicher, auf der Prager Burg an. Wir wurden mit einem atemberaubenden Blick über Prag belohnt. Schon allein dafür hat sich der Weg durch die schönen Gassen von Prag  gelohnt.  Zahlreiche Gebäude und Sehenswürdigkeiten gehören zum Komplex der Burg,  wie die Heilig-Kreuz-Kapelle, die drei Ehrenhöfe, die Nationalgalerie, der Gedenkobelisk der Opfer des 1. Weltkriegs und das Goldene Gässchen.
 
Am dritten Tag der Reise wurde jedem die Möglichkeit gegeben, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, wobei viele unter anderem den Wenzelsplatz besuchten.
 
Der vierte Tag stand im Zeichen einer Wanderung zum Petrin Hügel, wo wir einen 60m hohen Aussichtsturm bestiegen, anschließend gingen wir über die Karlsbrücke zurück zum Hotel, wo wir den letzten Abend gemütlich ausklingen ließen.
 
Schweren Mutes traten wir am Freitagmorgen unsere Rückfahrt an und erreichten nach langer Fahrt wieder den Hauptbahnhof in Halberstadt.
 
 
OV214 & OW215b

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