Windsurfcamp auf Fehmarn vom 29.05.- 03.06.2016

Nach einem halben Jahr Planung und Vorbereitung voller Höhen und Tiefen, An- und anschließenden Wiederabmeldungen von interessierten Schülern etc. war es am 29.05.2016 endlich soweit- gemeinsam mit 4 Schülern unserer BbS „Geschwister Scholl“ Halberstadt brach ich auf in Richtung Fehmarn, um im Rahmen einer Projektwoche das Windsurfen zu erlernen.

Nach einer anstrengenden Fahrt in Dauerregen und zähflüssigem Verkehr kamen wir gegen 15:00 Uhr auf dem Campingplatz „Wulfener Hals“ an und bezogen unseren Wohnwagen.

Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert und die Sonneninsel Fehmarn machte auch in den folgenden Tagen ihrem Ruf alle Ehre. Nach einer kurzen Erkundungstour über den Campingplatz wurde der Grill angeworfen und der Aufenthalt mit leckeren Würstchen zünftig eröffnet.

Am nächsten Morgen ging es dann um 10:00 Uhr los mit dem Windsurfkurs. Dank der gerade stattfindenden Windsurflehrerausbildung des VDWS kamen wir in den Genuss einer sehr intensiven Betreuung (3 Surflehrer für 4 Schüler) und eines sehr gut vorbereiteten und durchgeführten Unterrichts.

Auch die Wetter- und Windbedingungen waren geradezu ideal- allerdings wurde der Start in die Welt des Windsurfens den Schülern mit 4- 5 Windstärken nicht ganz leicht gemacht. So lernten diese gleich die rauen Seiten dieses Sports kennen und mussten sich damit arrangieren, was allerdings dank der Unterstützung der Surflehrer auch gut gelang.

Nach einer Auswertungs- und Chill- Out- Phase in Schwimmbecken und Whirlpool, die in den folgenden Tagen zur beliebten Routine nach dem Surfkurs wurde, stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Der Abend wurde dann gemeinsam bei verschiedenen Gesellschaftsspielen verbracht.

Ähnlich liefen auch die folgenden Tage ab, mal mit mehr, mal mit weniger Wind. Zwischendurch beschäftigten sich die Schüler auf der Grundlage des Übungsheftes des VDWS immer wieder mit den theoretischen Grundlagen des Windsurfens. Am Vorabend der Prüfung gingen wir dieses dann noch einmal gemeinsam durch und klärten offene Fragen.

Am Donnerstag wurde nach 2 Stunden Surfkurs dann die Prüfung abgenommen, an der zwei Schüler erfolgreich teilnahmen. Anschließend gab es noch einmal Gelegenheit, zum freien Üben auf das Wasser zu gehen und dann wurden die Windsurf- Grundscheine ausgegeben.

Nach dem Abendbrot schauten wir uns dann noch gemeinsam den Windsurf- Film „Minds Wide Open“ an, der mit seinen unglaublichen Bildern so manches Mal für fassungslose Gesichter sorgte und allen noch einmal richtig Lust auf diesen faszinierenden Sport machte.

Am Freitag dann ging es nach dem Frühstück wieder zurück in Richtung Heimat.

Mein herzlicher Dank gilt den Verantwortlichen der BbS „Geschwister Scholl“, die mich bei der Realisierung dieses Projekts von Anfang an unterstützten sowie Nils von „Windsurfing Hamburg“, der immer als Ansprechpartner zur Verfügung stand und mit seiner Flexibilität und Lockerheit maßgeblich dazu beitrug, die Hürden während der Planungsphase zu bewältigen. Danke auch an Phil und Tim, die vor Ort für gute Laune und einen reibungslosen Ablauf sorgten und natürlich an unsere Windsurflehrer, die jede Phase der Frustration und Verzweiflung bei ihren Schülern immer wieder in den Griff bekamen- manchmal auch mithilfe von Gummibärchen ;).

Im nächsten Jahr werde ich ein solches Projekt wieder anbieten und hoffe, dass dann unsere Gruppe grösser wird als in diesem Jahr. Denn wie die Windsurf- Legende Robby Naish so richtig sagt: „Every Day On The Water Is A Good Day”.

Weiterhin bedanken wir uns beim Landesverwaltungsamt und der Europäischen Union für die Zuwendungen für das ESF- Programm „Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs“ sowie beim Internationalen Bund- IB Mitte gGmbH als Träger der Schulsozialarbeit an unserer Schule.

 

Ulrich Kallenberger

Schulsozialarbeiter